Im Anfang stand hier wohl der Wickelrock - die schönsten Beispiele aus vorkolonialer Zeit
sind aus Raphiafasern und für Männer kürzer als für Frauen. Irgendwann kam -vielleicht unter arabischem Einfluß- aber der Boubou auf. Die Frauenmode kennt kaum Schleier. Im Alltag tragen die Afrikanerinnen einfach geschnittene Kleider mit einem Tuch darüber und auf jeden Fall ein Kopftuch. Festliche Garderobe sind hier aufwendig geschneiderte Kleider, Schnittmuster werden gesammelt und immer wieder neue Varianten der Kleidertypen geschaffen- von den einfachen Frauen.
Der Boubou der Männer, ein seitlich offener Überwurf wird in ganz Westafrika getragen: ein Rechteck mit einer Mittelöffnung für den Kopf und reichlich bestickt oder mit Applikationen. Ein Käppi, regional verschieden ,gehört auch dazu. Wie bei den Schotten wissen wir nicht immer so genau, was darunter getragen wird....
Die vier Bilder zeigen: Hier Angabe wo hängend
-Ein Herren Outfit, ein Design aus Mali
-Zwei jüngere Herren, die Anzüge aus niederländischem "WAX" tragen
-festliche Damenmode mit kontrastreichen Mustern, ebenso der Hintergrund.
- In ganz Westafrika gibt es über ein Dutzend Designer von Weltniveau. Sie haben europäische Einflüsse verarbeitet und Zeigen eine Ästhetik von Format. Hier ein Beispiel, wie ein Lebhaft gemusterter Stoff drapiert erden kann, um die Wirkung zu steigern
Weitere Bildgruppen :
Beispiele von Mustern edler damstartiger WAX- Stoffe mit mit daraus gefertigten Modellen, nach Farbpaletten sortiert.
Die weiteren Bilder
Schnappschüsse auf den Straßen und Märkten in Kamerun zeigen, was etwa gegenwärtig getragen wird unds welche Lebensfreude aus den Farben spricht